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Auf Messes Schneide

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16.05.2017

2017-05-16 12:26
von Jeannette Peters
(Kommentare: 0)
Messen und die Chancen für Industrie und Mittelstand Teil I

Auf Messes Schneide

Die CeBIT ach so mau, die Hannover Messe ach so klasse – ist es wirklich ein Fakt, dass das eine Messeformat sich überlebt hat und das andere alles überstrahlt? In Wirklichkeit doch nicht, die Gründe liegen woanders.

Kennen Sie die Hannover Messe? Nein? Gut, dann erkläre ich Sie Ihnen gerne: Die Hannover Messe ist exakt genauso wie die CeBIT, nur dass die Business-Cases, die dort präsentiert werden, echt sind. Das heißt, es werden keinesfalls die in der IT-Branche typischen Luftschlösser gezeigt, die bestenfalls im Prototyp-Stadium sind, sondern echte Installationen von echten Kunden, die in echten Fabriken stehen. Zweiter Unterschied: Auf die Hannover Messe kommen täglich gefühlt zehn Millionen Chinesen, die erstens viel Geld im Gepäck haben und zweitens sehr konkrete Kaufabsichten hegen. Und sie kommen, weil die Messe ihnen genau das bietet, was sie suchen. Was sie für ihre Unternehmen in der Heimat benötigen, was sie dort weiterbringt. Dröge Pumpen, langweilige Trafos und hin und wieder IoT (Internet of Things).

Ok, das war jetzt zugespitzt, aber das Grund-Dilemma der CeBIT zeigt sich kurioserweise dennoch am besten im Vergleich mit der ihr eigentlich sehr ähnlichen Messe, aus der sie einst hervorgegangen ist. Es beweist nämlich, dass die CeBIT lediglich ein behebbares inhaltliches Problem hat, zudem sollte sie sich organisatorisch ein paar Fragen gefallen lassen. Denn letztlich stellt die krisengeplagte alte Tante CeBIT das Messeformat auch als solches in Frage. Wenn in der Digitalisierung angeblich wirklich alles dematerialisiert wird, was nicht niet- und nagelfest ist und man sich ja im virtuellen Raum angeblich so toll verständigen kann, warum sollte man sich dann noch an einem Ort treffen müssen, wo man mittags für ein schlechtes Schnitzel lange anstehen muss? Und dann noch ausgerechnet in „Hangover“?

Die Antwort darauf ist ganz einfach: Auch die CeBIT hat durchaus ihre Daseinsberechtigung, weil die Messe noch sehr viel Grundsubstanz hat, auf der sich aufbauen lässt. Man müsste nur mal endlich ans Eingemachte gehen.

Inhaltlich auf Business-IT konzentrieren
Die CeBIT als Leitmesse hat sich überlebt, dafür hat man in Hannover Entwicklungen wie Mobile Computing einfach falsch eingeschätzt. Hier ist der Zug längst am Messebahnhof Laatzen vorbeigefahren. Die Musik spielt – nicht nur in diesem Bereich – längst woanders. Aber in Sachen Business-IT, Unternehmensprozesse und schwer verdauliche Industrie-IT macht keiner dem Messestandort Hannover etwas vor. Diese Stärken sollte die Deutsche Messe AG ernsthaft weiter fokussieren. Hier gibt es weltweit auch weiterhin kein vergleichbares Angebot. Und eines muss klar sein: Die IT-Komplexität wird in den kommenden Jahren noch deutlich mehr zulegen, das zeigen Trends wie Künstliche Intelligenz und Robotik. Und das nur in virtuellen Formaten zu erklären und vertreiben, ist zumindest sehr, sehr ambitioniert.

Den Mittelstand wertschätzen
In der Digitalisierung – und da sind sich ja die Experten einig – laufen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Sie brauchen deshalb Inspiration, Innovation und echten Nutzwert. Und damit sind nicht etwa die berüchtigten Aussteller-Formate gemeint, auf denen sechs bezahlte Dünnbrett-Anbohrer in einer lausig organisierten Talkrunde versteckte PR für ihre altmodischen IT-Buden machen und die spärlich besetzten Zuhörer-Plätze an lärmenden Messe-Highways ein jämmerliches Bild abgeben. Kreative und vor allem unabhängige Formate für echten mittelständischen Mehrwert sind stattdessen gefragt. Hier könnte die Messe-AG sicher eine Schüppe drauflegen.

Echte Innovation für Unternehmen bieten
Softwarehäuser, die sich zwar einen neuen Anstrich geben, aber in deren Business-Software weiterhin eine Datenbank aus Kaiser Wilhelms Zeiten werkelt, braucht kein Mensch mehr. Ebenso ist es aber keine gute Idee, eine auf Event fokussierte SXSW auch nur ansatzweise kopieren zu wollen. Stattdessen sollte die CeBIT mehr Open Space sein und mehr Ideenraum für konkrete Business-Projekte bieten. Das können ausgefallene Ideen zum Thema IoT oder Industrie 4.0 von Start-ups sein – und nicht die ewig gleichen, wenig ausgegorenen Predictive-Analytics-Beispiele, die jeder (sic!) Hersteller meint aufbieten zu müssen. Eine Halle voller Drohnen ohne jeden Unternehmensbezug beispielsweise ist kein Innovations-Highlight.

Die Organisationsform überdenken
Viele erfolgreiche Messe-Formate werden von den jeweils führenden Verbänden veranstaltet. Bei der CeBIT ist der BITKOM hingegen nur ideeller Träger. Und das, so sagen viele Insider, sei der eine wichtige Grund, wonach sich die Messe bereits seit Jahren auf dem absteigenden Ast befände. Der andere sei der allmächtige Messe-Ausschuss. Dabei handelt es sich um ein mit Persönlichkeiten der IT-Industrie besetztes Gremium über dessen Zukunftsgewandheit höchst unterschiedliche Meinungen im Raum stehen.

Die Lücken der Hannover Messe ausnutzen
Digitalisierung betrifft alle Branchen, aber was sollen Handelsunternehmen beispielsweise auf der Hannover Messe, wo sich doch hier alles um Industriethemen dreht? Hier sind etwa mit der Eurocis ernstzunehmende neue Wettbewerber entstanden, aber die Bandbreite an Themen macht es möglich, dass die CeBIT auch hier inhaltlich noch einiges mehr bieten könnte – wenn sie nur will. Sie muss sich also auch um Branchen bemühen, die mit Industrie nichts zu tun haben.

Diese wesentlichen Stellschrauben sind es, die es zu bewegen gilt. Und dann hat die CeBIT durchaus eine Chance. Ob stattdessen der von der Messe avisierte Event-Charakter für die CeBIT 2018 dazu führt, dass sie nicht in die Hannover Messe wieder rückintegriert wird, ist aus heutiger Sicht mehr als fraglich.

Im zweiten Teil unseres Beitrags geht es um die Rolle von mittelständischen Unternehmen als Aussteller bei eben solchen Formaten: Muss das in der digitalen Welt noch sein – oder kann das weg ...?

Gastautor Sven Hansel, IT- und Wirtschaftsjournalist

Foto/Quelle: Deutsche Messe

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Wer

Jeannette Peters ist spezialisiert auf Strategieentwicklung, Changemanagement und Unternehmenskommunikation für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

Seit fast 20 Jahren begleitet sie mittelständische Unternehmen und Konzernniederlassungen bei Changeprozessen, Reputationsmanagement und Markenmanagement.

Jeannette Peters ist Gründerin und Inhaberin der mediapresence JPeters, mit der sie ihre Kunden bei der Realisierung der unternehmerischen Ziele erfolgreich unterstützt.

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